Kuriose Erbenforschung in Österreich und den USA

m Laufe unserer Recherchen stoßen wir auf sehr spannende Geschichten von Familien und ihren Schicksalen. Erst kürzlich haben wir einen „Bigamisten-Fall“ aufgeklärt:

Im Jahr 1890 verließ der Großvater unserer Verstorbenen seine Frau und seine zehnjährige Tochter und wanderte in die USA aus. Dort angekommen, änderte er seinen Namen und heiratete erneut, obwohl er offiziell noch mit seiner Frau in Wien verheiratet war. Mit seiner zweiten Frau hatte er drei Kinder; von diesen lebt noch ein Enkelkind. Dieses Enkelkind ist der Cousin unserer Verstorbenen. Nach umfangreichen Recherchen gelang es uns, die Sterbeurkunde des Großvaters zu finden, da seine erste Frau in Österreich das notwendige Verfahren zur offiziellen Witwenschaft eingeleitet hatte. Anhand dieser Urkunde konnten wir nachweisen, dass der Verstorbene in Österreich und der Cousin in den USA miteinander verwandt sind und dass der Cousin der rechtmäßige Erbe ist.

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