{"id":9177,"date":"2025-08-14T11:33:01","date_gmt":"2025-08-14T11:33:01","guid":{"rendered":"https:\/\/historiker.at\/falle\/eine-reise-nach-israel\/"},"modified":"2025-10-22T19:22:26","modified_gmt":"2025-10-22T19:22:26","slug":"eine-reise-nach-israel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/historiker.at\/de\/falle\/eine-reise-nach-israel\/","title":{"rendered":"Eine Reise nach Israel"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"9177\" class=\"elementor elementor-9177 elementor-6477\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2a3b4c e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"2a3b4c\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5d6e7f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"5d6e7f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Wir wissen, dass unser Beruf relativ unbekannt ist. Wir wissen auch, dass man den Erben die Skepsis nehmen muss, bevor man ihnen genau erz\u00e4hlt, worum es geht.<\/p>\n<p>Im vorliegenden Fall, der uns aus den USA \u00fcber ein ungarisches Partnerb\u00fcro angeboten wurde, war die Verstorbene, eine Nichte des Verstorbenen in den USA, bereits nach langer Recherche in verschiedenen Archiven in Polen in Haifa\/Israel von unserem ungarischen Partner aufgesp\u00fcrt worden, reagierte jedoch nicht auf die Schreiben unseres Korrespondenzb\u00fcros.<\/p>\n<p>Wir wurden daher \u2013 nicht zuletzt aufgrund unserer st\u00e4ndigen j\u00fcdischen Mitarbeiterin vor Ort \u2013 gebeten, Kontakt mit der Erbin aufzunehmen, was uns zun\u00e4chst nicht gelang, da die Dame auf die Anrufe unserer Mitarbeiterin nicht reagierte, indem sie schlicht nicht abnahm.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gelang es unserem Genealoge jedoch, den Namen einer in Tel Aviv lebenden Tochter der Erbin herauszufinden und telefonisch Kontakt mit ihr aufzunehmen. Sie best\u00e4tigte, dass ihre Mutter schlicht nicht mehr in der Lage sei, das Telefon zu bedienen, fragte aber mutig nach unserem Anliegen.<\/p>\n<p>Nachdem unsere Mitarbeiterin der Dame kurz unser T\u00e4tigkeitsprofil erl\u00e4uterte und meinte, dass ihrer Mutter m\u00f6glicherweise eine gr\u00f6\u00dfere Nachlasssumme zustehe, reagierte sie \u00e4u\u00dferst skeptisch und verlangte s\u00e4mtliche Informationen zum Erbfall, die wir ihr telefonisch nicht mitteilen wollten. Anschlie\u00dfend rief sie kurzfristig in unserem B\u00fcro in Wien an und verlangte unmissverst\u00e4ndlich, dass der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer am n\u00e4chsten Tag pers\u00f6nlich in Tel Aviv erscheinen m\u00fcsse, da sie ansonsten weitere Kontaktversuche unsererseits blockieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>2 Stunden sp\u00e4ter waren die wichtigsten Sachen unseres Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers und eines weiteren Genealogen gepackt und unser Team reiste 5 Stunden nach dem Telefonat von Wien \u00fcber Z\u00fcrich (der Direktflug von Wien nach Tel Aviv war bereits ausgebucht) nach Israel. Dort angekommen empfing uns unser st\u00e4ndiger Korrespondent und brachte uns zum vereinbarten Treffpunkt in einem gro\u00dfen Innenstadthotel, wo die Tochter und der Sohn der Erbin bereits auf unsere Mitarbeiter warteten. Ebenfalls anwesend waren 2 Anw\u00e4lte und die jeweiligen Ehepartner der Kinder der Verstorbenen.<\/p>\n<p>Nach einem f\u00fcnfst\u00fcndigen Treffen, bei dem die Skepsis \u00fcberwog, einigten wir uns darauf, dass die Kinder der Erbin noch einmal \u00fcber die ganze Angelegenheit schlafen und uns morgen Bescheid geben w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Da der n\u00e4chste Tag jedoch ein Samstag (Sabbat) war und somit keine Arbeit verrichtet werden konnte, mussten wir bis zum Sonnenuntergang warten, bis ein weiterer Kontakt m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum etwas aufgeschlosseneren Sohn der Erbin teilte uns die Tochter mit, dass sie nach R\u00fccksprache mit ihrem aus den USA stammenden Mann kein Interesse an einer Fortsetzung der Gespr\u00e4che habe und wir nahmen daraufhin Kontakt zum Sohn auf, den wir um ein neues Gespr\u00e4ch baten.<\/p>\n<p>Leider wohnte er jedoch 150 Kilometer au\u00dferhalb von Tel Aviv und es war \u00e4u\u00dferst schwierig, an diesem Feiertag ein Taxi in seine Heimatstadt zu bekommen, was uns schlie\u00dflich gelang und wir konnten den Sohn \u00fcber den Gazastreifen erneut besuchen.<\/p>\n<p>Bei einem Abendessen, an dem auch sein Anwalt teilnahm, konnten wir den Sohn der Erbin von der Sache \u00fcberzeugen und es dauerte dann ca. 5 Stunden, bis die Honorarvereinbarung von beiden Seiten akzeptiert wurde.<\/p>\n<p>Der Bruder nahm daraufhin Kontakt zu seiner Schwester auf, die nach langem Z\u00f6gern schlie\u00dflich zustimmte, sodass wir ihr auf unserer R\u00fcckreise nach Tel Aviv den Vertrag pers\u00f6nlich \u00fcberreichten mit der Bitte, ihn der Mutter auszuh\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, unserem urspr\u00fcnglich geplanten Abreisetag, erhielten wir die Vereinbarung unterschrieben zur\u00fcck und unsere Wiener Mitarbeiter flogen einen Tag sp\u00e4ter zur\u00fcck nach Wien.<\/p>\n<p>Die Erbin erh\u00e4lt in diesem Fall fast 700.000 Dollar.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wissen, dass unser Beruf relativ unbekannt ist. 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